Motorsport made in Brandenburg

Unfall, Unfall, Unfall..

schallt es in der Racecontrol aus dem Funk. Sofort herrscht konzentrierte Anspannung, die Kamerakontrolle wird ausgerichtet, der Rennleiter ist im Mittelpunkt, der Einsatzleiter der DMSB-Staffel ab jetzt in enger Abstimmung mit Ihm.

schallt es in der Racecontrol aus dem Funk. Sofort herrscht konzentrierte Anspannung, die Kamerakontrolle wird ausgerichtet, der Rennleiter ist im Mittelpunkt, der Einsatzleiter der DMSB-Staffel ab jetzt in enger Abstimmung mit Ihm. Den Zuschauern stockt der Atem, einige Stehen auf Ihren Plätzen und zeigen auf den Unfall in Kurve zwei. Rennteilnehmer sind kollidiert, ein Rennunfall mit zwei Fahrzeugen, eines liegt auf dem Dach, das andere im Reifenstapel eingebohrt.. So war es am Samstag gestellt, keine Sorge, es war eine Übung mit doch ernstem Hintergrund und unter Aufsicht des ADAC und dem DMSB.

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Die sogenannte „Realistic-Übung“ ist ein nachgestellter Moment wie es im Motorsport immer mal wieder vorkommt. Es wird geübt was im Ernstfall zu tun ist, trainiert mit den Männern der DMSB-Staffel. Bei einem solchen Ereignis sind Sie nicht alleine, Doctor, weitere medizinische Kräfte, Feuerwehr und die DMSB-Staffeleigene HDU, die „Heavy Duty Unit“ sind natürlich auch dabei. Koordination, Absprachen und ständiger Informationsaustausch mit der Racecontrol sind wichtig bei der Personenrettung. Denn bei allem was getan wird, die zu rettende Person steht an erster Stelle. Dafür wird dann auch bei 5°C und Regen ehrenamtlich trainiert in der Motorsportarena Oschersleben. Im wirklichen Ernstfall ist das Wetter auch egal. Die DMSB-Staffel ist ja schließlich keine schön Wetter Einrichtung.

Rüdiger Groß